Bau3D

Bauzeichnung – Haus – Bau – Planung und mehr

bausparen

Bausparen: „Nur“ zum Bauen viel zu schade

| Keine Kommentare

Kaum eine Erfolgsgeschichte währt so lange wie diese: Seit Jahrzehnten gehört das Bausparen zu den beliebtesten Anlageformen der Deutschen. Im ganzen Land gab es Ende 2014 fast 30 Millionen Verträge. Nicht ohne Grund: Denn mit der Kombination aus Sparplan und Immobiliendarlehen kann man viel mehr als „nur“ ein Haus bauen oder kaufen.

new-home

Bauen, kaufen, modernisieren – alles ist möglich

Bausparverträge werden von privaten, öffentlich-rechtlichen oder genossenschaftlichen Bausparkassen wie Schwäbisch Hall angeboten. Mit dem Erlös lassen sich neben dem klassischen Hausbau zum Beispiel auch Modernisierungen mit dem Ziel größerer Energieeffizienz oder altersgerechte Umbaumaßnahmen finanzieren.

So funktioniert Bausparen

Beim Vertragsabschluss wird zunächst eine Bausumme festgelegt. Die Hälfte davon spart der Kunde an, in der Regel durch monatliche Einzahlungen. Ist dieser Betrag erreicht, wird der Vertrag zuteilungsreif. Das heißt, der Kunde erhält die zweite Hälfte der Bausumme als Darlehen. Der große Vorteil daran: Zwar liegen die Zinsen für das angesparte Guthaben meist etwas unter dem aktuellen Niveau, dafür ist das spätere Darlehen aber deutlich günstiger. Außerdem werden die Darlehenszinsen bereits beim Vertragsabschluss festgelegt. Insofern ist Bausparen auch eine Art Versicherung gegen zukünftig steigende Zinsen. In der abschließenden Tilgungsphase wird das Darlehen dann in regelmäßigen Raten zurückgezahlt.

Für wen ist Bausparen sinnvoll?

Für junge Leute, die in den Beruf starten, bietet sich Bausparen zur Altersvorsorge an. Als Bezieher eher kleiner oder mittlerer Einkommen können sie – ebenso wie ältere Arbeitnehmer dieser Einkommensgruppe – eine ganze Reihe von Zuschüssen in Anspruch nehmen: Angefangen von der staatlichen Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage über die Riester-Förderung bis zu Vermögenswirksamen Leistungen. Manche Bausparkassen bieten darüber hinaus spezielle Tarife für Berufseinsteiger an.

Doch selbst wer bereits ein eigenes Haus besitzt, kann noch von einem Bausparvertrag profitieren. Zum einen bilden Immobilieneigentümer durch Bausparen wichtige Rücklagen, die später zur Finanzierung von notwendigen Renovierungsarbeiten eingesetzt werden können. Modernisierungen, die zur Verbesserung der Energiebilanz beitragen, sind hier ebenso zu nennen. Diese werden darüber hinaus unter bestimmten Voraussetzungen von der KfW-Bank gefördert. Dasselbe gilt für altersgerechte Umbauten oder Maßnahmen, die den Einbruchschutz erhöhen. Unter diesen Bedingungen wird die Erfolgsgeschichte des Bausparens wohl auch in Zukunft weiter andauern.

Weiterführende Informationen

– Anzeige –

Artikel weiterempfehlen

Sotirios Marinis

Autor: Sotirios Marinis

Hallo. Hier schreibt Sotirios Marinis. Ich bin seit nun mehr rund 15 Jahren in der Baubranche tätig und konnte mir in der zurückliegenden Zeit eine Menge fachliche Kenntnisse in diesem Bereich aneignen, das ich gerne hier mit Euch teilen möchte.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.