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Haus zum Geldbeutel

Das richtige Haus für den Geldbeutel

Es ist wahrscheinlich einer der größten Wünsche, zumindest der meisten Menschen, ein Eigenheim zu besitzen. Doch es zu besitzen und es zu bauen sind zwei völlig unterschiedliche Varianten. Um ein Haus zu besitzen, reicht es aus, einfach ein bestehendes, auf dem Markt angebotenes, Haus zu kaufen. Doch ist es das, was man will, das Haus eines anderen?
Besonders Frauen, aber natürlich auch Männer, sind getrieben von dem Wunsch, ihr eigenes Traumhaus zu gestalten und zu beziehen und ein richtiges Traumhaus steht selten irgendwo schon rum. Also ist es selbst zu bauen das Gebot der Stunde.

Wie fange ich das an?

Im Kernpunkt des Ganzen steht die Frage der Finanzierung. Was für ein Traumhaus stelle ich mir vor und was kann ich mir tatsächlich leisten? Vor dem Finanzieren müssen diverse andere grundlegende Sachen überlegt werden, wie beispielsweise die Frage, ob es wirklich ein Erwerb werden soll oder ob die Pacht eines Hauses mit Grundstück die bessere Alternative darstellt.
Steht die Finanzierung, wird im nächsten Schritt überlegt, was für Häuser befinden sich in der preislichen Spannbreite. Soll es ein Fertighaus oder gar ein Architektenhaus werden? Ein kleines bequemes Fertighaus kann durchaus schon für 70.000 € erworben werden. Die Preise können sich sehr schnell ändern, je nach Wunschvorstellung des Bauherren, so kann besagtes Fertighaus in den unterschiedlichsten Varianten auch bequem 300.000 € kosten. Man sollte sich also einen guten Überblick über die verschiedenen Angebote machen bzw. machen lassen.
Selbstverständlich versuchen die diversen Anbieter auch den Wünschen der breit gefächerten Kundschaft gerecht zu werden. So wird vom kleinen Bungalow für den Sommer bis hin zur luxuriösen Stadtvilla alles offeriert, was das Herz begehrt. Ob Fertighaus oder Architektenhaus, ist eine zentrale Frage nicht nur hinsichtlich der Kosten. Bei der Planung zu berücksichtigen ist besonders die Zeit, die der komplette Hausbau von der Beantragung über die Planung bis zur Fertigstellung benötigen wird. Man kann getrost davon ausgehen, dass ein Architektenhaus bedeutend mehr Zeit in Anspruch nimmt als ein Fertighaus, rühmen sich doch Fertighaushersteller mit einer besonders schnellen Rohbauphase von nur 5 Tagen. Die Pläne liegen meist schon vor und müssen nur an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Ein Architektenhaus hingegen erfordert eine weitaus voluminösere Planung. Das Haus entsteht langsam in den Köpfen von Bauherren und Architekten und wird so nach und nach auf Papier fest gehalten. In der nächsten Phase müssen in den Konstruktionszeichnungen letztendlich wichtige Fragen durch Fachleute geklärt werden, wie z.B. wo kommen die sanitären Anlagen hin oder an welcher Stelle werden die Leitungen gelegt. Erst wenn diese finanziell aufwendige Planungsphase komplett abgeschlossen ist, holt man sich das Bauunternehmen mit ins Boot.
In den vergangenen Jahren konnte man oftmals beobachten, dass schwarze Schafe der Branche ihre Kunden ausnehmen und dann im Stich lassen. Hier ist also Vorsicht geboten und man sollte auf den Rat des Architekten seines Vertrauens hören, zumeist haben diese nicht von der Hand zu weisende Erfahrungen mit den diversen Besonderheiten ihrer bauversierten Kollegen. Beinahe schon generell kann gesagt werden, dass der Architekt als Schnittstelle fungiert. So hat man zwar auch mit dem Bauunternehmen zu tun, aber das Gröbste wird von ihm in der Vermittlungssituation übernommen.
Trotz dieser Anstrengungen kann man sich nach der Bauphase auf ein schönes, individuell gebautes Haus freuen, welches den Vorgaben seines neuen Eigentümers entspricht. Etwas anders gestaltet sich das zumeist preiswertere Fertighaus, aber auch hier gibt es sehr schöne und bezahlbare Varianten, in denen man seine Kreativität in der Raumgestaltung umsetzen kann.

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Was ist noch wichtig?

Eine noch nicht angesprochene, aber sehr wichtige Frage ist die der Baumaterialien und Besonderheiten wie z.B. alternativer Stromerzeugung. Nach mittlerweile erschöpfenden Debatten über den Atomausstieg Deutschlands, sollte jeder Hausbauer für sich entscheiden, ob er sich weiter voll und ganz auf die gängigen Energieerzeuger verlassen möchte. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ist schnell geplant, wenn sie auch recht kostenintensiv ist. Alternativ gebe es noch die Variante einer Erdwärmepumpe. Beide Möglichkeiten rechnen sich über einen sehr langen Zeitraum, allerdings hat man in der Regel ja nicht vor, nach 5 Jahren wieder auszuziehen, sondern plant sein Traumhaus lebenslang zu genießen. Für die Abwechslung könnte man ja zudem in Erwägung ziehen, wenn das nötige Kleingeld noch da ist, sich einen schönen Bungalow oder gar einen Swimmingpool oder Teich zu bauen. Eine nicht ganz so kostenintensive kleine Wohlfühloase für den Sommer.

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