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Bäume fällen im eigenen Garten – Was ist zu beachten?

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Bäume im Garten sind von großem Vorteil. Sie spenden Schatten an heißen Sommertagen und werten das optische Gesamtbild des Gartens auf. Es kann jedoch auch vorkommen, dass der Baum zu groß wird, von Pilz befallen ist und somit ein Risiko für sich und das angrenzende Haus ausstrahlt. Die einfachste Lösung ist natürlich den Baum zu fällen. Doch hier bergen sich ungeahnte Risiken. Denn selbst im eigenen Garten darf nicht jeder Baum einfach gefällt werden. In diesem Beitrag klären wir Sie auf, wie man einen Baum richtig fällt und welche rechtlichen Aspekte beachtet werden sollten.

Darf ich Bäume in meinem eigenen Garten fällen?

Im Grunde genommen dürfen Sie jeden Baum in ihrem eigenen Garten fällen. Wie so oft im Leben gibt es aber auch hier Ausnahmen und Gesetze an die sie sich halten müssen. Laut Naturschutzgesetz ist das Fällen von Bäumen zwischen dem 01.März und dem 31. September eines Jahres in privaten und Kleingärten verboten. Durch diese Regelung sollen vor allem Vögel geschützt werden, die in den Bäumen nesten könnten. Neuerdings wurde dieses Gesetz jedoch entschärft, wodurch Klein- und Hobbygärtner das ganze Jahr über in ihrem privaten Garten Bäume fällen dürfen. Bevor Sie einen Baum fällen, sollten Sie sich jedoch über die kommunale Baumschutzsatzung informieren, da hier teilweise größere Abweichungen vorliegen können. Ausgenommen von der neuen Lockerung sind übrigens die sogenannten Horstbäume.

Auch bei Grenzbäumen, also Bäume die sehr nah oder zwischen ihrem Grundstück und dem Grundstück ihres Nachbarn liegen, ist Vorsicht geboten. Teilweise wird hier die Einverständniserklärung des Nachbarn benötigt.

Mann mit Säge

Mit Kettensäge ans Holz – © digitalstock – Fotolia.com

Vor dem Fällen das richtige Werkzeug anschaffen

Hebebühne in Aktion

Hebebühnen erleichtern die Arbeiten – © ARochau – Fotolia.com

Wenn Sie alle rechtlichen Aspekte geklärt haben, kann es endlich losgehen. Doch bevor Sie zur Motorsäge greifen, sollten Sie das Gebiet rund um den Baum absichern. Als Faustregel gilt hier ein Umkreis von zwei bis drei Baumlängen. Zudem sollte der genaue Fallwinkel berechnet werden um Überraschungen zu vermeiden. Bevor nun der Stamm des Baumes abgesägt wird, empfiehlt es sich Äste und Zweige abzusägen. Als Hilfsmittel eignet sich hier eine Hebebühne. So können Sie problemlos und sicher die Äste entfernen. Hebebühnen und andere Arbeitsgeräte findet man zum Kauf oder Verleih unter cegema.de. Nachdem die Äste und Zweige entfernt wurden wird der Baumstamm endlich gefällt. Hierzu wird , bestenfalls mit einer Motorsäge, eine Kerbe in das Holz gesägt. Die Kerbe sollte ungefähr 45 Grad betragen und in Fallrichtung in den Stamm gesägt werden. Anschließend kann der Baum mit Hilfe eines massiven Seils in die gewünschte Richtung gefällt werden.

Weiterführende Informationen

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