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Grundlagen der Bauchemie – Luft, Luftfeuchte & Luftverunreinigungen [Teil 2]

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Fortsetzung von Teil 1

Luftfeuchte

Absolute Luftfeuchte = ist die Wasserdampfmenge in g, die in 1 m³ enthalten ist

Maximale Luftfeuchte = ist die Wasserdampfmenge in g, die 1 m³ Luft bei einer bestimmten Temperatur höchstens aufnehmen kann

– Relative Luftfeuchte = ist das Verhältnis der absoluten Luftfeuchte zur maximalen Luftfeuchte, ausgedrückt in %

[In der Regel enthält die Luft jedoch nicht die maximal mögliche Feuchtigkeit, also 100 %, sondern weniger. Dieser Feuchtigkeitsgehalt der Luft wird als Verhältnis der absoluten Luftfeuchte zur maximalen Luftfeuchte in % ausgedrückt.]

Luftverunreinigungen

Mit der Verbrennung von Kohle und Öl in Kraftwerken, in der Industrie, z. B. der Schwer- und Baustoffindustrie, in Heizungsanlagen privater Haushalte, und Verbrennungskraftmotoren der Fahrtzeuge gelangen Schadstoffe in die Luft wie Kohlenstoffdioxid CO2, Kohlenstoffmonoxid CO, Schwefeldioxid SO2, Stickstoffoxide NOx, flüchtige organische Verbindungen und Stäube. Mit dem Sauerstoff der Luft und Luftfeuchte bilden sich Kohlensäure H2CO3, schweflige Säure H2SO3, Schwefelsäure H2SO4, Salpetersäure HNO3 u. a., die erhebliche Schäden an Bauwerken verursachen und als saurer Regen den Baumbestand der Wälder schädigen.

Umwelt- und gesundheitsschädigende Stoffe

  • Gase = Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, Kohlenstoffmonoxid, Fluorkohlenwasserstoffe, Kohlenstoffdioxid (gr. Mengen)
  • Flüssigkeiten = Säuren, Heiz- und Motorenöle u. a., Treibstoffe, Lösungsmittel, Farben und Lacke
  • Feste Stoffe = Asbest, Stäube mit Blei-, Cadmium- oder Quecksilberverbindungen

Maßnahmen zur Senkung der Luftverunreinigung

  • Abgasreinigung der Großfeuerungsanlagen
  • Senkung des Energieverbrauchs durch sparsamere Heizkessel und bessere Wärmedämmung der Gebäude (Niedrigenergiehaus)
  • Weiterentwicklung und Einsatz alternativer umweltfreundlicher Energiequelle wie Sonnen-, Wind- und Wasserenergie
  • Entwicklung energiesparender Fahrzeugmotoren und alternativer Antriebe und Verringerung schädlicher Abgase durch Katalysatoren
  • Umfassende Verlagerung des Gütertransportes von der Straße auf die Schiene
  • Entwicklung technischer Verfahren mit geringer Luftverschmutzung wie die Entwicklung des Sauerstoffblasverfahrens bei der Stahlerzeugung
  • Erhaltung und Erweiterung der Grünanlagen in den Städten.

Gesetzliche Auflagen zum Schutz der Umwelt

– Reinhaltung des Bodens, des Wassers, der Luft
– Vermeiden von Lärm
– Beseitigung von Abfallstoffen
– Aufbereitung = Recycling

Weiterführende Informationen

  • In Wort und Schrift (Beispiele):

 

Bildnachweis:
© Thaut Images – Fotolia.com (oben), © style-photography.de – Fotolia.com (mitte),
© Kwadri – Fotolia.com (unten)

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