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Brandschutz – Schäden am Bauwerk vermeiden

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Unter Brand versteht man ein Feuer, das Schaden an Bauwerken hinterlässt. Brand ist also ein Schadensfeuer. Brandschutz dagegen hat zum Ziel, den Schaden des Feuers oder eines eventuellen Feuers so klein wie möglich zu halten. So unterscheidet man beim Brandschutz einen:

  • Vorbeugenden Brandschutz:
    Es handelt sich zum einen um einen rein baulichen Brandschutz, zum anderen um Maßnahmen gerätemäßiger Art, einem Brand vorzubeugen. Zu letzterem gehören im Gebäude deponierte Feuerlöschgeräte, installierte Sprinkleranlagen und sonstige installationsmäßige vorbeugende Maßnahmen.
    Beim vorbeugenden baulichen Brandschutz sind Material, Konstruktion und Grundrissgestaltung so gewählt, dass ein Feuer keine Gelegenheit der Entstehung erhält.
  • Abwehrenden, bekämpfenden Brandschutz
    Zum bekämpfenden Brandschutz zählen alle Maßnahmen, die das bereits ausgebrochene Feuer eindämmen, den bereits entstandenen Schaden möglichst gering halten. Darin einzureihen sind alle Maßnahmen der Feuerwehr.

Von Brandsicherheit spricht man, wenn ein Gebäude nach den Regeln des vorbeugenden Brandschutzes erstellt wird. Da Brandschutz eine Länderangelegenheit ist, haben sich die Bundesländer auf eine Muster-Bauordnung festgelegt, in der sie die Baurechtsbestimmungen weitgehend aufeinander abgestimmt haben. Brandschutz bezieht sich nicht nur auf das Bauobjekt und seine Bewohner, sondern ist auch Nachbarschutz.

Der Brandschutz hat drei Komponenten:

  • Baustoffe: DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen)
  • Bauteile: DIN EN 13501
  • Landesbauordnungen

Bereits durch die Auswahl der Baustoffe kann Einfluss auf die Brandlast genommen werden.

Merke

  • Unter Brandlast versteht man die Summe aller brennbaren Stoffe eines Bauwerkes nach ihrem Heizwert (kWh/m²).

Weiterführende Informationen

Bildnachweis: © r.classen – Fotolia.com

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