Bau3D

Bauzeichnung – Haus – Bau – Planung und mehr

Römische Baukunst – Bauten mit reicher Ornamentik

| Keine Kommentare

Die Gründung Roms geht nach Überlieferung in das  8 Jh. v. Chr. zurück. Die Gebäude besaßen eine reichere Ornamentik (Steinreliefs mit Szenen des täglichen Lebens, Mosaike, Statuen) und wurden z. B. auch durch Wandsäulen (Pilaster) gegliedert.

Via Sacra mit Septimius Severus Bogen (Dreitoriger Triumphbogen)

Die Römer praktizierten die Mosaiktechnik in höchster Vollendung, so dass Bemalung entbehrlich erschien. Als Baumaterial verwendet man Marmor, Tuffstein und Ziegel, Backsteine, Holz und gebrannten Ton. Ebenfalls wurde in dieser Zeit die Entdeckung des Gussmauerwerkes, eine Art Zement, gemacht. Dieses Baumaterial ließ sich anstelle von Werksteinen bestens verwendet. Zur Verkleinerung wurden kleine Steine oder Ziegelsteine benutzt (auch Stuck). Da das betonartige Gussmauerwerk eine unvergleichliche Festigkeit, Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit hatte, ließen sich überragender Formen und Ausmaße erreichen.
Zusammen mit dem Gewölbebau, den die Römer von den Etruskern übernommen hatten, ermöglichte diese Technik die Überspannung weiter Räume. Man legte mehrere Stockwerke übereinander und konstruierte regelrechte Prachtbauten. Die Römer entwickelten einen richtigen Städtebau mit Straßen und Achsen. Z. B. zwei Hauptachsen Nord-Süd und Ost-West, die sich im zentralen Zentrum, dem Forum (Marktplatz), trafen.

Weiterführende Informationen

Bildnachweis: © Lucky Dragon – Fotolia.com

– Anzeige –

Artikel weiterempfehlen

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.