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Klassizismus – Schlichte und eindrucksvolle Grundformen

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Seit Mitte des 18. Jh. nahm im Bereich der abendländischen Kultur die Sehnsucht nach einem natürlichen Dasein und schlichteren Formen der Kunst zu. Philosophen, Gesellschaftskritiker, Künstler und Dichter bereiteten die Große Revolution vor, die am Ende des Jahrhunderts grundsätzliche Veränderungen bewirkte.

Der Höhepunkt des Klassizismus fällt in die Zeit zwischen 1770 und 1830. Es war die Zeit der Aufklärung, großer geistiger und politischer Erneuerungsbewegungen. Die Künstler des Klassizismus, die nach einer neuen Gesetzmäßigkeit des Lebens und der Kunst strebten, hatten eine besondere Vorliebe für schlichte, große, eindrucksvolle Grundformen.

Ein großes Vorbild der Architektur des Klassizismus waren die Tempel der Römer. Der Klassizismus wandte nicht nur die antiken Ordnungen für ihre Werke an. Paläste, Parlamentsgebäude, Kirchen, Rathäuser, Stadttore und Siegesdenkmäler nahmen das Aussehen römischer Monumente an (z. B. die Glyptothek in München). So war auch der Marmor das ideale Baumaterial des Klassizismus.

  • Stadttore
  • Denkmäler
  • Kirchen

Die Glyptothek in München

Weiterführende Informationen

Bildnachweis: © Birgit Brandlhuber – Fotolia.com

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