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Gotik – Die Kunst des Mittelalters

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Der Spitzbogenstil, wie man den gotischen Stil nennen kann, entwickelte sich unter dem Einfluss der Kreuzzüge zunächst im nördlichen Frankreich (um 1140). Es bildeten sich Stilunterschiede zwischen den verschiedenen aus. In Deutsch unterscheidet man die einzelnen Epochen der Frühgotik von 1250 – 1300, die Hochgotik (Blütezeit) von 1300 – 1400 und die Spätgotik von 1400 – 1500. Der Gewölbebau wurde weiterentwickelt, das Kreuzrippengewölbe setzte sich durch.

Die Gotik entwickelte das Baldachinsystem, die Durchbrechung der Wand und die Skelettbauweise. Die revolutionäre Bauweise ermöglichte die Ableitung der Last der architektonischen Elemente vom Schlussstein der Wölbung an über die Rippen und Pfeiler auf die Stützkonstruktion am Außenbau des Gebäudes. Die Eigenart des gotischen Stiles besteht in dem Streben aller Bauglieder nach oben, in der Auflösung aller Pfeiler und Giebel in die feinsten Spitzen. Die Bauwerke wirkten schwerelos und elegant. Die Gotik verbindet Architektur und Skulptur in harmonischer Weise.

  • Kathedralen
  • Spitzbogen
  • Strebewerk
  • Maßwerk
  • Ornamentik
  • Profanbauten

Kathedrale der Heiligen Maria in Palma (Spanien)

Weiterführende Informationen

Bildnachweis: © Linda Meyer – Fotolia.com

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