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Einbruch – Alptraum für jeden Hausbesitzer

Täglich hört oder liest man von Hauseinbrüchen. Laut Statistik wurde in Deutschland im Jahr 2012, fast alle zwei Minuten in eine Wohnung oder ein Haus eingebrochen. Die Zahl steigt kontinuierlich an. Schon längst beschränken sich die Einbrecher nicht mehr auf Firmen und wohlhabende Anwesen. Das einfache Einfamilienhaus und die Mietwohnung werden immer beliebter. Alarmierend und beängstigend zugleich. In den meisten Fällen werden Fenster und Türen oft mit einfachsten Mitteln innerhalb weniger Sekunden aufgebrochen. Die Täter kommen nicht nur nachts oder während der Ferienzeit, nein oft geschehen diese Einbrüche über Tag. Die Vorgehensweise ist so professionell, dass noch nicht einmal Nachbarn etwas bemerken oder hören. Kein Wunder, denn die Täter kommen meistens über die Rückseite des Hauses, durch eine Terrassentüre oder ein Fenster, wobei sie auch kein Problem haben eine Scheibe einzuschlagen. Gerade diese Geräusche gehen oft im Alltagslärm unter.

Wo sind die Gefahrenstellen?

Wenn sie sich ihr Haus und ihren Garten einmal genau ansehen, werden sie selber schnell Schwachpunkte finden. Niedrige Balkone, ungesicherte Kellerfenster sowie Türen und Wohnfenster bieten oft eine leichte Möglichkeit um ins Haus zu gelangen. Unbeleuchtete Ecken und Nischen am Haus bieten dem Einbrecher zusätzlichen Schutz unbemerkt ihr Haus zu betreten.

Wie kann ich mich schützen?

Einen sicheren Schutz vor einem Einbruch gibt es leider nicht, allerdings können sie es dem Täter erschweren ins Haus zu kommen. Je länger der Täter braucht, desto mehr ist die Gefahr gegeben, dass er entdeckt wird.
Fenster und Türen sollten mit Zusatzschlössern versehen werden, sparen sie dabei nicht am Geld, sondern verwenden sie nur hochwertige Artikel. Die Scheiben der Fenster können durch Rollläden mit einem Schiebeschutz gesichert werden. Installierte Bewegungsmelder schrecken den Täter schnell ab.
Abwesenheit durch einen Urlaub und der Gleichen ist immer eine Einladung für jeden Täter. Achten sie darauf, dass sie dies durch keine sichtbaren Zeichen dem Täter übermitteln. Der Briefkasten sollte regelmäßig geleert werden, simulieren sie ihre Anwesenheit zum Beispiel mit Zeitschaltuhren. Hier kann die Beleuchtung gesteuert werden oder auch das Schließen der Rollläden. Im Garten sollten sich keine Einstiegshilfen wie Leitern oder Gartenmöbel befinden mit denen der Täter leicht in eine obere Etage gelangen kann.

Hohe Sicherheit durch Alarmanlagen

Einbrecher scheuen Alarmanlagen. Die Technik der Alarmanlagen wird immer besser und bietet ihnen einen sehr hohen Schutz rund um die Uhr. Sie überwachen Fenster, Türen, die Innenräume durch Bewegungsmelder sowie den Außenbereich, Balkon und Terrasse und übermitteln beim Betreten sofort einen Alarm. Je nach Alarmanlage wird ein Sirenenalarm ausgelöst oder eine Meldung an ein Bewachungsunternehmen. Wem die Kabelverlegung zu aufwendig erscheint, hat die Möglichkeit eine Funkalarmanlage zu verwenden. Sie ist etwas teurer, rechnet sich aber dennoch, da die Montage wesentlich schneller und einfacher ist und somit andere Kosten eingespart werden.
Sollten sie einmal umziehen, so ist diese auch schnell demontiert um in der neuen Wohnung/Haus wieder montiert zu werden. Gesteuert werden diese Alarmanlagen entweder über ein Codeschloß, einen Mini Handsender oder sogar über das Handy. Informationen über Alarmanlagen erhalten sie z.B. auf der Webseite der Telenot Electronic GmbH

Versicherungsschutz bei Einbruch

Damit sie im Falle eines Einbruchs wenigsten gut abgesichert sind, sollten sie einige Punkte beachten. Es empfiehlt sich, von allen Wertgegenständen Fotos zu machen und die entsprechenden Rechnungsunterlagen aufzubewahren, denn nach einem Einbruch kann eine detaillierte Postenaufstellung mit eindeutigen Beweisstücken, dass man diese Gegenstände auch tatsächlich besessen hat, die Schadensregulierung beschleunigen. Die Versicherung zahlt allerdings nur den Zeitwert, kostbare Gegenstände oder Gegenstände mit einem ideellen Wert, sollten daher gesondert aufbewahrt werden.
Sollten sie länger als zwei Monate ihr Haus verlassen, so könnte ihr Versicherungsschutz gefährdet sein. Sprechen sie vorher mit ihrer Versicherung.

Weiterführende Informationen

 

Bildnachweis: Flickr.com BY-ND © ABUS Security Tech Germany

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