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Der Traum vom eigenen Kaminfeuer

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Aller Anfang ist schwer

Beim Kauf eines Kamins sollte man einige Dinge beachten. Zunächst sollte man einen Schornsteinfeger kontaktieren welcher prüft, ob die Kapazität des vorhandenen Schornsteins überhaupt ausreichend ist. Im Anschluss daran kann man sich auf die Suche nach dem passenden Kamin machen. Handelsübliche Kaminöfen bewegen sich in den Leistungsklassen zwischen 7 bis 11 kW was für die meisten Räume mehr als ausreichend ist. Hier sollte man sich die Frage stellen ob der Kamin hauptsächlich zum Heizen genutzt oder ergänzend zu einer Zentralheizung betrieben werden soll. Dies erleichtert die Suche nach dem passenden Kamin und grenzt den Kreis der in Frage kommenden Modelle ein.
Auch auf Qualität sollte bei der Auswahl des Kamins geachtet werden. Hierbei sollte man vor allem darauf achten, dass die Türen bündig und dicht schließen. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass die Verbrennungsluft vorgeheizt wird was ein verrußen der Scheibe nahezu ausschließt. Auch ein hohes Gewicht des Kamins kann von Vorteil sein.

Auch nachträglicher Einbau möglich

Sollte man über keinen Schornstein verfügen, kann man auch nachträglich eine entsprechende Abzugsvorrichtung installieren lassen. Hierzu wird dann an der Hauswand ein doppelwandiges Edelstahlrohr montiert welches als Schornstein dient. An der Austrittsstelle wird dann ein Loch in die Hauswand gestemmt und der Kamin an den externen Schornstein angeschlossen.

Ab Januar 2013 ist zu beachten!

Ab dem 01. Januar 2013 tritt das geänderte Schornsteinfegergesetz in Kraft. Hiernach steht es den Hauseigentümern von nun an frei, welchen Schonsteinfeger sie mit der Überprüfung ihres Schornsteins sowie der Heizung und Feuerstätte beauftragen möchten. Das ist aber noch längst nicht alles. Viel wichtiger für alle die mit dem Gedanken spielen, sich einen Kamin zuzulegen ist die Änderung bezüglich der Feuerstättenschau. Die übliche Zeitspanne zur Überprüfung der Feuerstätte lag bislang bei fünf Jahren. Ab dem 01. Januar 2013 hat sich dieses Intervall auf 3,5 Jahre verkürzt. Dies bedeutet natürlich auf lange Sicht einen Zuwachs der Kosten.

Alternativen

Nun hat man vielleicht alle Möglichkeiten abgewogen und stellt fest, dass der Traum vom eigenen Kamin aufgrund der vielen Regelungen nicht realisierbar erscheint. Hier gäbe es die gute und günstige Alternative sich einen Ethanol-Kamin zuzulegen. Solche Kamine sind bereits ab knapp 150 Euro zu haben. Man erspart sich sämtliche Genehmigungen und kann sofort sein Kaminfeuer genießen. Oder angebotene Modelle herkömmlicher Kamine passen nicht in das sonstige Wohnungsbild.
Wie wäre es mit einem Designer-Kamin? Wer sich nicht vom höheren Preis und den Umfangreichen Regelungen abschrecken lässt, für den ist das prasselnde Holzfeuer die richtige Alternative.

Kaminöfen bringen wohlige Wärme ins Heim

Weiterführende Informationen

 

Bildnachweis: © maho – Fotolia.com

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